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Manfred Rouhs

Manfred Rouhs (* 16. September 1965 in Krefeld) ist ein Verleger und Politiker, der sich im freiheitlich orientierten wertkonservativ-bürgerlichen Spektrum engagiert.

Politischer Werdegang: Manfred Rouhs besuchte verschiedene Gymnasien in Krefeld und absolvierte 1985 sein Abitur. Danach studierte er Rechts- und Sozialwissenschaften an der Universität Köln.
1979 trat Manfred Rouhs in die CDU-Jugendorganisationen Junge Union (JU) und Schüler Union (SU) ein. 1981 wechselte er zu den Jungen Nationaldemokraten (JN) und wurde im Januar 1985 zum Vorsitzenden in Nordrhein-Westfalen gewählt.
1987 legte er sein Amt als NRW-JN-Vorsitzender wegen mangelnder Distanz zu Neonazis nieder, wechselte zu den Republikanern (REP) und baute gemeinsam mit Markus Beisicht den Kölner Kreisverband der Partei auf. Gleichzeitig wurde Rouhs Generalsekretär des Rings Freiheitlicher Studenten in Deutschland. Bei den Kommunalwahlen im Oktober 1989 wurde Manfred Rouhs für die Republikaner erstmals in den Rat der Stadt Köln gewählt.
Im Oktober 1989 wurden der Kreisverband Köln der Republikaner durch Parteiausschlußverfahren des nordrhein-westfälische Landesvorstand der Partei aufgelöst. 1991 trat er der kurz zuvor gegründeten Deutschen Liga für Volk und Heimat bei, für die er mit seinem Ratsmandat bis 1994 im Kölner Stadtrat saß.
Am 5. Juni 1996 gründete er in Köln-Dünnwald zusammen mit parteiunabhängigen Kölner Bürgern, dem Rechtsanwalt Markus Beisicht und dem selbständigen Medien-Dienstleister Bernd M. Schöppe die Bürgerbewegung PRO Köln

Rouhs

Manfred Rouhs

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Von 2004 bis zum 5. April 2011 saß Manfred Rouhs für die 'Bürgerbewegung PRO Köln im Stadtrat von Köln.
Derzeitig ist Manfred Rouhs Bundesvorsitzender der Bürgerbewegung pro Deutschland, welche im Januar 2005 gegründet wurde.

Publizistische Tätigkeit: Beruflich ist er u.a. als Publizist tätig und unterhält verschiedene Websiten.
So gründete er 1987 den nach ihm benannten Verlag und gab die Zeitschrift Europa vorn heraus. Heute verteibt er das Magazin Nation24, das im NRW-Verfassungsschutzberichten 2003 und 2004 als rechtsextremistische Publikation bezeichnet wurde.
In einem Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf wurde dieses Ende 2006 für rechtswidrig erklärt, da laut Richtern "keine tatsächlichen Anhaltspunkte für den Verdacht [bestehen], dass es sich bei der Herausgabe der Zeitschrift nation24.de um eine Bestrebung handelt, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet ist".
Nach Abschluß des Rechtsstreites mußte im Verfassungsschutzbericht 2007 vom Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen aufgrund der fehlenden Differenzierung im Verfassungsschutzbericht 2003 erklärt werden, "dass es unverhältnismäßig und damit rechtswidrig war, ‚nation24.de – Das patriotische Magazin‘ vormals: ‚Signal – Das patriotische Magazin‘) im Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2003 ohne entsprechenden Nachweis dem Rechtsextremismus zuzuordnen."

Webseiten:'
- Pro Deutschland
- Nation24
- Zone D
- Wikipedia hetzt

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