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Alfred Dagenbach

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Vorbild Großmutter

Hirzel

Hans Hirzel in Heilbronn

AD-P4

Alfred Dagenbach redet im Landtag

ADSTRB-2

Alfred Dagenbach auf Einladung im Europaparlament

Tfrd0

Denkmal für Trümmerfrauen

LKA NSU

Schreiben des Landeskriminalamtes

Gedtafel 121217k

Gedenktafel

Alfred Dagenbach (* 17. November 1947 in Heilbronn-Sontheim) ist ein Gärtnermeister, freier Journalist und Politiker (Bürgerbewegungen PRO Heilbronn, PRO Baden-Württemberg und PRO Deutschland; ehemaliges Mitglied und Landtagsabgeordneter der Partei Die Republikaner).

Positionierung: Unter dem Motto "Den Schwachen helfen, den Starken wehren" ist Alfred Dagenbach Verfechter eines wertkonservativ-bürgerlichen Patriotismus im Geiste der freiheitlichen 1848er-Bewegung. Seine Vorbilder sind Otto von Bismarck, Kurt Schumacher und der Heilbronner Ludwig Pfau.
Besonderes Vorbild ist für ihn seine Großmutter, der für ihr wiederholtes engagiertes Eintreten auf dem Heilbronner Marktplatz während des sog. "Dritten Reiches" der Transport in das KZ Dachau angedroht bekam. Als Pragmatiker ist er nicht nur daher Gegner jedes ideologisch motivierten politischen Handelns und Mißbrauchs durch Entscheidungsträger jeder Coleur. Voltaires "Je ne suis pas d'accord avec ce que vous dites, mais je me battrai jusqu'au bout pour que vous puissiez le dire" ist für ihn Maßstab beim vorbehaltlosen Eintreten für Klarheit und Wahrheit.
Zu seinen Freunden zählte das Weiße Rose - Mitglied Hans Hirzel.
In einem Interview zur Bundestagswahl 2013 nahm er zu verschiedenen Fragen bezüglich seines Engegements ausführlich Stellung.

Leben und Beruf: Alfred Dagenbach besuchte von 1958 bis 1964 die Knabenmittelschule in Heilbronn und schloss diese mit der Mittleren Reife ab.
Von 1964 bis 1966 machte er eine verkürzte Ausbildung zum Gärtnergehilfen der Fachrichtung Blumen- und Zierpflanzen und absolvierte von 1967 bis 1969 seinen 18-monatigen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr in Nagold und Calw. 1971 bis 1973 war er Leiter der Gartenabteilung eines Heilbronner Unternehmens. Von 1972 bis 1975 war er Vorsitzender der Junggärtnergruppe Heilbronn-Hohenlohe. 1973 machte er sich selbständig und die Gärtnermeisterprüfung als Autodidakt. Seither betätigte er sich auch als freier Fachjournalist. Er nahm an verschiedenen Gartenschauen teil und erhielt u.a. neben Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei der Bundesgartenschau 1977 den Ehrenpreis der Stadt Stuttgart.
1981 bis 1989 war er Vorsitzender eines Heilbronner Schulförderungsvereins. Er ist Mitglied zahlreicher Vereine und Verbände, u.a. des Weißen Rings und des Bundes der Vertriebenen sowie Gründungsmitglied des Freundeskreises der Stadtbibliothek Heilbronn e.V. "Lesen – Hören – Wissen" und Sprecher der "Bürgerinitiative Saarlandstraße JETZT!".
Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

Politisches Engagement: 1973 trat Alfred Dagenbach der Freien Wählervereinigung (FWV) in Heilbronn bei. Er ist Vorsitzender der Heilbronner Bürgervereinigung (HBV) e.V.   

Gemeinderat: 1989 zog er als Stadtrat und Vorsitzender der Republikaner-Fraktion erstmals in den Heilbronner Gemeinderat ein.

OB-Wahlen: In der Heilbronner Nachbarstadt Neckarsulm kandidierte er 1992 bei der Wahl zum Amt des Oberbürgermeisters; mit 7,77% erreichte er bei der Wahl am 27. September 1992 von zehn Kandidaten den dritten Platz.
Bei der Heilbronner Oberbürgermeister-Wahl am 28. Juni 1999 erreichte er mit 9,03% unter fünf Kandidaten den dritten Platz.

Landtag: Dem Landtag von Baden-Württemberg gehörte Alfred Dagenbach vom 15. April 1996 bis zum 11. Juni 2001 mit Zweitmandat im Wahlkreis 20 (Neckarsulm) an. Im Landtag war er Mitglied und Fraktionssprecher im Ausschuss Ländlicher Raum und im Ausschuss für Schule, Jugend und Sport, außerdem während dessen Dauer im Untersuchungsausschuss Ländliche Sozialversicherung. Zusätzlich war er stellvertretendes Mitglied im Ständigen Ausschuss, im Innenausschuss, im Finanzausschuss und im Ausschuss für Umwelt und Verkehr.

Bundesversammlung: 1999 gehörte Alfred Dagenbach der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten an.

Bundestagswahl 2013: Im Jaht 2013 kandidierte Alfred Dagenbach zusammen mit Fred Steininger, Frank Piele, Fritz Schüler und Detlef Heinrich für die Landesliste der Bürgerbewegung PRO Deutschland.

Parteipolitik: Von 1995 bis 2008 war Alfred Dagenbach Kreisvorsitzender der Republikaner im Kreisverband Heilbronn.
Daneben war er von 1991 bis 2001 Mitglied des Landesvorstands Baden-Württemberg (davon 1991 bis 1995 und 1999 bis 2001 Stellvertretender Landesvorsitzender),
Im Jahr 1992 übernahm er auch das Amt des Landesgeschäftsführers der Republikaner, das er bis 2001 innehatte.
2000 bis 2002 gehörte er dem Bundesvorstand an.
Im Jahr 2000 war er neben anderen an der Aufdeckung eines Finanzskandals im Landesverband Baden-Württemberg der Republikaner beteiligt.
Er wurde 2005 per Ordnungsmaßnahme seines Amtes enthoben, da er den Rücktritt des REP-Bundesvorsitzenden Rolf Schlierer und von dessen Stellvertretern Ursula Winkelsett und Johann Gärtner gefordert sowie deren politischen Kurs scharf kritisiert hatte. So kommentierte er das Wahlergebnis der Republikaner bei der nordrhein-westfälischen Landtagswahl 2005 folgendermaßen: „Jetzt werden wir sogar schon von der NPD überholt“.
Zur Bundestagswahl 2005 wurde er trotz der Ordnungsmaßnahmen von der Mitgliederversammlung auf Platz 11 der Landesliste der Republikaner in Baden-Württemberg gewählt. Zur Landtagswahl 2006 trat er als Kandidat der Wahlkreise 19 Eppingen und 20 Neckarsulm an.
2008 wurde er aus der Partei Die Republikaner durch ein Urteil des Bundesschiedsgerichts ausgeschlossen, das nach Ansicht seines Anwaltes schwerwiegende Mängel aufweist. Er sah seinen eigenen Angaben zufolge jedoch von der Erhebung einer Parteimitgliedschaftsfeststellungsklage ab, weil er nicht mehr daran interessiert sei, in einer Partei mitzuwirken, die nach seinen Beobachtungen eine Entwicklung genommen habe, die Zweifel aufkommen lasse, ob Organisation und Willensbildung innerhalb der Partei noch rechtsstaatlichen Grundsätzen genügten.
PRO Heilbronn: Am 25. April 2006 gründete Alfred Dagenbach mit Gleichgesinnten die Bürgerbewegung PRO Heilbronn, deren Vorsitzender er ist. Kurze Zeit später trat er der bürgerlich-wertkonservativen Bürgerbewegung PRO Deutschland bei, deren stellvertretender Bundesvorsitzender er seit dem 3. November 2007 ist. Ebenso wurde im Jahr 2007 die Bürgerbewegung PRO Baden-Württemberg mit ihm als Vorsitzendem gegründet.
Ende März 2009 beschloss die Republikaner-Fraktion im Heilbronner Gemeinderat mit zwei von drei Stimmen, sich in PRO Heilbronn umzubenennen; ein Stadtrat schied zum 1. April aus der Fraktion aus. Bei der gut 2 Monate später erfolgten Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 wurde Alfred Dagenbach trotz der relativ kurzen Zeit der öffentlichen Wahrnehmung für die neue Gruppierung als Sprecher der Ratsgruppe PRO Heilbronn wieder in den Gemeinderat gewählt.
Besonderes: Im Jahr 1995 brachte er mit einer Nachfrage über Ungereimtheiten im Haushaltsplanentwurf den "Heilbronner Rathaus-Skandal" ins Rollen, der die Veruntreuung von 5,7 Millionen DM ans Licht brachte.
In einer seiner über 260 Initiativen konnte er sich 1997 im Landtag erfolgreich für die Inbetriebnahme von Doppelstockwagen auf der Strecke Stuttgart-Heilbronn einsetzen.
Das von seiner Fraktion im Gemeinderat mitgetragene Begehren für ein Denkmal für Trümmerfrauen führte im Jahr 2003 von der Berliner Bildhauerin Sabrina Grizmek am Heilbronner Hafenmarktturm als Erinnerung an die Heilbronner Stadtzerstörung vom 4. Dezember 1944 zur Einweihung.
Seine weitere von Anfang an gemachte Forderung nach dem gebührenfreien Kindergarten wurde ab dem Jahr 2007 umgesetzt, wodurch Heilbronn als die erste Großstadt Deutschlands mit dieser Familienförderung in die Geschichte eingegangen ist.
Am 17.12.2009 erhält Alfred Dagenbach die Silberne Ehrennadel des baden-württembergischen Städtetags für 20jähriges Engagement im Heilbronner Gemeinderat.
Anfang Februar 2011 wird die Ratsgruppe PRO Heilbronn und Alfred Dagenbach auf einer Webseite der NPD angegriffen, weil sie eine Resolution des Heilbronner Gemeinderates gegen eine 1.Mai-Demonstration der NPD in Heilbronn unterstützen.
Mit Schreiben vom 22. November 2011 teilt das Landeskriminalamt Alfred Dagenbach mit, daß auch sein Name auf einer der Listen der für die Morde an 9 Ausländern und dem teils tödlichen Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn verdächtigten Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" steht.
2012 gelang mit der Abringung einer Gedenktafel ein Teilerfog im Einsatz zur Erinnerung an für von den Nazis ermordeten Heilbronner Bürgern.

Publikationen: Seit 1992 gibt er die Hintergründe aus Politik und Zeitgeschehen, ein persönlicher Informationsbrief, als Newsletter heraus. 1995 veröffentlichte er das Taschenbuch Die Spitze des Eisbergs.

Webseiten:
- Alfred Dagenbach
- PRO Heilbronn
- Onlinemagazin HN-NEWS
- Deutsche Tagespost
- PRO Baden-Württemberg
- BI Saarlandstraße JETZT
- Heilbronnen
- PRO-Dossiers
- Bündnis für Demokratie und Toleranz

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